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Warum UV-Schutz so wichtig ist

Mai-2009

Lichtbedingte Hautalterung zeigt sich in einer Vielzahl von Hautschädigungen, die durch eine lange UV-Belastung oder häufige Solarium Besuche entstehen. Wird die Haut gar nicht oder nicht ausreichend geschützt, können die Hautschäden frühzeitig und verstärkt sichtbar werden.

Es gibt verschiedene Arten von Sonnenstrahlung: sichtbares Licht, Infrarotstrahlen und Ultraviolettes Licht.

Die Wärme des Sonnenlichts entsteht hauptsächlich durch die Infrarotstrahlen.
Die ultravioletten Strahlen (UV-Strahlen) sind der Teil der Sonnenstrahlen, der unsere Haut schädigen kann. Wir können sie nicht sehen - übermäßige Strahlung führt jedoch zu geröteter bis roter Haut und es kann zu Bläschenbildung und Sonnenbrand kommen.  

Ultraviolette Strahlen sind geteilt in drei Typen: UVA, UVB und UVC-Strahlen:

•    UVC-Strahlen werden durch die Atmosphäre abgeblockt und können somit nicht die Erdoberfläche erreichen.

•    UVB-Strahlen regen die Bildung von Melanin-Pigmenten an – der typische „sonnengebräunte“ Hautton entsteht. Mit dem Melanin schützt sich die Haut in einem gewissen Maß selbst, denn es kann gefährliche UV-Strahlung teilweise absorbieren. Ist die Haut jedoch zu lange den UVB-Strahlen ungeschützt ausgesetzt, sorgen diese für akute Schädigungen der Hautzellen und sind hauptverantwortlich für die Entstehung von Sonnenbrand (Dermatitis Solaris).

•    UVA-Strahlen dringen tief in die mittlere Hautschicht (Dermis) ein und sind mitverantwortlich für chronische und irreversible Hautschäden, wie beispielsweise eine lichtbedingte Faltenbildung und Verdickung der Haut (lichtbedingte Elastose).

Sowohl UVA- als auch UVB-Strahlung kann zu Hautkrebs führen!

Ein richtig angewendeter Lichtschutz beugt nicht nur Hautrötungen und Sonnenbrand vor und vermindert das Hautkrebsrisiko, sondern schützt die Haut auch vor den Zeichen lichtbedingter Hautalterung.

Ein guter Lichtschutz sollte sowohl im Bereich der UVB- als auch im Bereich der UVA-Strahlen einen wirkungsvollen Breitband-Schutz anbieten. Erreicht wird dies durch zwei verschiedene Arten von Lichtschutzfiltern:

•    Physikalische Filter bestehen aus mineralischen Pigmenten, die UV-Strahlen reflektieren und streuen.

•    Chemische Filter nehmen die Strahlungsenergie der UVA- und UVB-Strahlung auf und wandeln sie in harmlose Wärmeenergie um. Hierbei ist entscheidend, dass die chemischen Wirkstoffe auch unter längerer Sonneneinstrahlung stabil bleiben und somit ihre Schutzleistung nicht verringert wird. Dies nennt man auch Photo-Stabilität.

Demnach ist die Photo-Stabilität des Filtersystems ein weiteres wichtiges Kriterium für guten Lichtschutz. Ebenso wichtig ist eine hohe Hautverträglichkeit des Produktes.